Das Thema der frühen Förderung von Kindern im Vorschulalter gewinnt in der Schweiz immer mehr an Bedeutung. Da die Bildungschancen in der Schweiz stark durch die soziale Herkunft bestimmt werden und Kinder aus sozial benachteiligten Familien überproportional von Fördermassnahmen profitieren, wird der frühen Förderungen in dieser Zielgruppe ein besonderes Potential zugeschrieben.
Benachteiligte Familien können jedoch häufig keine Ressourcen für die aktive Suche nach Informationen und die Wahrnehmung von unterstützenden Massnahmen aufbringen. Es besteht daher ein grosser Bedarf an zielgruppenspezifischen und besonders niederschwelligen Angebotsformen, um auch schwer erreichbare Familien gezielt anzusprechen. Besonders erfolgversprechend werden dabei Hausbesuchsprogramme eingeschätzt.




Das Hauptziel des gemeinnützigen Vereins a:primo ist, Initiativen zur frühen Förderung sozial benachteiligter Kinder nachhaltig zu unterstützen. Dies wird primär durch die Herausgabe und Weiterentwicklung des präventiven Hausbesuchsprogramms schritt:weise erreicht, welches sich speziell an Kinder aus sozial benachteiligten Familien richtet.
Die Familien werden darin unterstützt ihren Kindern eine vertrauensvolle und anregungsreiche Umgebung zu schaffen, welche das natürliche Entwicklungspotential stärkt und fördert. Die Kinder erhalten einen fairen Start ins Leben und die Chance sich gemäss ihren Ressourcen zu entwickeln. Durch die soziale Vernetzung mit anderen Familien und dem Kennenlernen lokaler Angebote wird auch ein wichtiger Beitrag zur Integrationsförderung geleistet.
Der Verein a:primo erhält den Best Practice Award 2010 der Jacobs Foundation
mit überwältigender Mehrheit stimmte der Berner Stadtrat für die flächendeckende Einführung des...