Je nach regionalen Gegebenheiten muss mit einer Vorlaufsphase von drei bis sechs Monaten gerechnet werden. Die folgenden Schritte betreffen insbesondere Aufgaben der Koordinatorin.
Aktivität | Schritte |
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Vertragsabschluss mit Verein a:primo | - Vertrag für die Initialisierung eines schritt:weise Programms beim Verein a:primo abschliessen
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Schulung der Koordinatorin | - Zweimal dreitägige Schulung in den Schwerpunkten des Programms und den Aufgaben der Koordinatorin
- Die Schulung der Koordinatorin zu Beginn des Programmvorlaufs ansetzen, damit die Koordinatorin auf Herausforderungen des Programmvorlaufs vorbereitet werden kann
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Standortentwicklung und Netzwerkbildung | - Wie sieht das Netzwerk in der Gemeinde bzw. dem Quartier aus?
- Fachkräfte informieren und zur Zusammenarbeit motivieren (Vorträge, Presseartikel)
- schritt:weise als eine Erweiterung bestehender Angebote und nicht als Konkurrenz vermitteln
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Materialbestellung | - Ein Beispielset zu Beginn des Programmvorlaufs bestellen, das erleichtert die Familiengewinnung.
- 3 Monate Lieferfrist bei grossen Bestellungen von Materialien einrechnen.
- Rechzeitig einen Lager- und Vorbereitungsraum für die Materialien organisieren.
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Einstellung der Hausbesucherin | - Von Beginn an mehrere Hausbesucherinnen einstellen, damit alle Zielgruppen (kultur)spezifisch angesprochen werden können.
- Hausbesucherinnen nach Möglichkeit bereits vor Programmdurchlauf stundenweise beschäftigen. Das erleichtert die Gewinnung der Familien.
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Einführungsschulung der Hausbesucherin | - Die Hausbesucherinnen müssen eine einwöchige Schulung durch die Koordinatorin absolvieren
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Gewinnung der Familien | - Wer könnte potentielle Familien vermitteln? (Soziale Dienste, Schuleinrichtungen, Kinderärzte, Jugendamt, Elternvereine, etc.)
- Auswahl der Familien der Koordinatorin überlassen
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Mit den ersten Hausbesuchen beginnt die Durchlaufsphase, welche sich in zwei Programmjahre (je 9 Monate) aufteilt.
Aktivität | Schritte |
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Gewinnung der Familien | - Auch während des Programmdurchlaufs können zu Beginn noch sukzessiv Familien aufgenommen werden.
- Für jeden Durchlauf mehrere Kulturgruppen auswählen, um eine Stigmatisierung zu verhindern.
- Für den 1. Programmdurchlauf von einer kleineren Anzahl Familien ausgehen (z.B. 8 bis 10 Familien). Das verhindert Frustration bei der aufwändigen und anfänglich zähen Suche von Familien.
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Erstkontakt mit den Familien | - Koordinatorin führt Erstgespräch mit den Familien (im besten Fall mit der künftigen Hausbesucherin).
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Ablaufplanung | - Die Programmdurchläufe nicht vor den Sommerferien starten, damit die Familien verfügbar sind.
- Die Programmdurchläufe starten, auch wenn die geplante Anzahl Familien noch nicht erreicht ist.
- Während der ersten 3 Monate können relativ problemlos weitere Familien in das laufende Programm aufgenommen werden.
- Die Programmdurchläufe parallel nebeneinander führen, mit einem Intervall von etwa 6 bis 12 Monaten.
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